Biografie
« Wenn er seinen Bogen über die Saiten zu ziehen beginnt, erstrahlt helles Licht. Das künstlerische Potential, unverkennbar und sogleich zu erkennen, ermöglicht ihm im Verein mit seiner fabelhaften Technik, sein musikalisches Temperament voll auszuleben. Meiner Meinung nach ist Zoltán Despond einer der besten Cellisten seiner Generation. »
Peter Hagmann, Musikkritiker
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Musikalische Tiefe, Sensibilität und leuchtende Energie prägen das Spiel von Zoltán Despond, getragen von einer unverwechselbaren Ausdrucksintensität. Von der Kritik ebenso wie von seinen musikalischen Partnern geschätzt, verfolgt der Cellist eine internationale Laufbahn als Solist und Kammermusiker, die ihn auf zahlreiche bedeutende Bühnen führt.
Er tritt unter anderem in der Berliner Philharmonie, im Wiener Musikverein, im Gewandhaus zu Leipzig, in der Philharmonie Luxembourg, im Rudolfinum in Prag, im Auditorio Nacional de Música in Madrid, im L’Auditori in Barcelona, im Konserthuset Oslo, im DR Koncerthuset in Kopenhagen, in der Alten Oper Frankfurt, im BOZAR in Brüssel, im Mozarteum Salzburg, in der Warschauer Philharmonie, im Stadtcasino Basel, im National Forum of Music in Wrocław, in der Grieghallen in Bergen, im Budapest Music Center sowie in der Salle Gaveau in Paris auf. Im Sommer 2022 debütiert er beim Lucerne Festival.
Die Kammermusik nimmt in seinem künstlerischen Schaffen einen zentralen Stellenwert ein. Zoltán Despond musiziert mit Künstlern wie Ilya Gringolts, Andrey Baranov, Joë Christophe, Benjamin Engeli, Yulia Miloslavskaya, Jérémie Conus, Isabel Pfefferkorn, Thomas Grossenbacher und Richard Kogima. Eine besonders enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Pianisten Vesselin Stanev, mit dem er regelmäßig im Rezital auftritt.
Sein Debütalbum, das bei ARS Produktion erscheint, markiert eine neue Etappe seines künstlerischen Weges. Die Robert Schumann und Paul Hindemith gewidmete Einspielung ist als eigenständige musikalische Dramaturgie konzipiert: ein Spiel mit Formen, Proportionen und Charakteren, durchzogen von einer gemeinsamen Bewegung – vom Intimen zum Strahlenden.
Neben seiner Konzerttätigkeit gibt Zoltán Despond seine Erfahrungen an junge Musikerinnen und Musiker weiter. 2024 wurde er zu einer Masterclass an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover eingeladen.
Zoltán Despond studierte bei Pierre-Bernard Sudan, Marc Jaermann, Thomas Grossenbacher und Enrico Dindo. Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt er von Frans Helmerson, Antonio Meneses, Christophe Coin, Giovanni Sollima und Martin Ostertag.
zoltandespond.com